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Intervision

Die Intervision war das Pendant zur westlichen Eurovision. Dieser 1960 gegründete Zusammenschluss osteuropäischer Fernsehanstalten, anfangs vertreten durch die DDR, Polen, Ungarn und die CSSR – später kamen neben Bulgarien und Rumänien auch die UdSSR und die Mongolei hinzu –, hatte die Aufgabe, den Programmaustausch unter den sozialistischen Ländern zu organisieren und gemeinsame Fernsehproduktionen zu fördern. Außerhalb des sozialistischen Blocks waren nur noch der österreichische ORF und die finnische YLE Mitglieder der Intervision. Gleichwohl hatte die Intervision besonderes Interesse am Programmaustausch mit den Eurovisionsmitgliedstaaten. Die Anzahl von bundesrepublikanischen Produktionen im DDR-Fernsehen war Anfang der 1970er-Jahre noch relativ gering und lag bei ca. 20%, doch erhöhte sich dieser Anteil in den 1980er-Jahren auf bis zu 70%. Von 1977 bis 1980 veranstaltete die Intervision zudem einen Liederwettbewerb, der das Gegenstück zum Grand Prix Eurovision de la Chanson werden sollte.
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